Hamburg – Millionenstadt

1,8 Millionen Menschen leben in Hamburg, 2 Millionen sollen es werden. Das ist das erklärte Ziel des derzeitigen Senats.

Hamburg versteht sich als weltoffen und international. Der Hafen, aber auch der Flughafen sind das Goldene Kalb der Stadt. Besonders die SPD wird von Gigantomanie getrieben.

Olaf Scholz sagte einmal, sein Vorbild sei Chicago. Auch Tschentscher liebäugelt damit und hat sich bis heute von der Linie Scholz nicht distanziert.

Man faselt vom Mindestlohn von € 12. Dabei ist gerade die Stadt Hamburg der Arbeitgeber, der Zeitverträge bevorzugt, sei es bei der Behörde oder an der Uni, der Lehrer vor den Sommerferien entlässt und danach wieder einstellt und der sich hartnäckig weigert, Mobbingbetroffene in Hamburg zu helfen.

Deshalb haben wir noch unter Olaf Scholz die Aktion ins Leben gerufen:

Scholz hat sich nach dem G 20 Desaster vom Acker gemacht. Nun hat Tschentscher den Schwarzen Peter.

Hintergrund der Aktion sind Todesfälle bei der Stadtreinigung Hamburg und das weg ducken der Politiker, nachzulesen hier.

Nun sagt der Volksmund zwar:

wo gehobelt wird fallen Späne.

In einer Weltstadt wie Hamburg ist nicht zu erwarten, dass wir bei geschätzten 4  – 7 % Mobbing in Deutschland nicht auch in Hamburg darauf stoßen würden. Doch wie geht der Senat damit um?

Vorstöße der Linken, sich des Problems anzunehmen, werden – wie wir es von der SPD gewohnt sind – abgebügelt, so wie hier von Inge Hannemann zu einem Hamburger Anti-Mobbinggesetz.

Wer sich in Hamburg für Mobbingbetroffene einsetzen möchte, sollte hier zuhause sein, gut vernetzt und politisch interessiert sein und möglichst neutral, also parteilos.

Im April 2017 hat die Arbeitsagentur 953.000 sozialversicherte Arbeitnehmer angegeben.

4 % davon wären 38.120.

Bei einer verantwortungsbewussten Bearbeitung der Fälle von drei arbeitstäglich bei 220 Arbeitstagen im Jahr hätte Hamburg einen Bedarf an 58 professionellen Mobbingberatern.

Es gibt viel zu tun in unserer Stadt. Der Senat sieht keinen Bedarf!

 

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